Lektorat

Lektorat – was ist das überhaupt?

Ich lektoriere allumfassend, d.h. ich betrachte Ihren Text wertschätzend, ganzheitlich und intensiv. Ich lese und fühle mich ein. Keine Angst, mit meinen Verbesserungsvorschlägen und Anmerkungen möchte ich kein Deutsch-Trauma aus Ihrer Schulzeit reaktivieren, sondern Ihnen mutmachend helfen, Ihren besten Text zu schreiben. Dabei werde ich Ihre einzigartige und unvergleichliche Schreibstimme – Ihre wunderbare Autorenstimme –  nicht verfremden, sondern Ihr Text wird nach dem Lektorat besser klingen. Ich werde Ihnen die Stärken, aber auch die Schwächen Ihres Manuskriptes wertschätzend & respektvoll nahebringen. Gemeinsam werden wir Ihren Text-Diamanten schleifen und positiv stärken.

Ein Lektorat ist kein Korrektorat, jedoch werde ich selbstverständlich die mir auffallenden Tipp- und Grammatikfehler entfernen. Nach dem Lektorat empfehle ich Ihnen jedoch ein Korrektorat, am besten von einer anderen Person, da ich nach mehreren Textdurchgängen auch “textblind” bin ;-).

 

Im konkreten werden im Lektorat die folgenden Punkte durchleuchtet:

  • Ist Ihr Text in Sprache und Ausdruck lesbar und verständlich?
  • Sind Ihre Figuren authentisch, lebendig, glaubwürdig, überzeugend? Haben Sie ausreichend Tiefe, verfügen Sie über Eigenheiten, die sie nicht zu platt wirken lassen? Ist das Umfeld ihrer Figuren und deren Motive für den Leser klar und vorstellbar ohne auf Klischees und Schubladen zurückzugreifen?
  • Sind in Ihrer Geschichte Logikfehler versteckt?
  • Existiert ein roter Faden in Ihrer Geschichte, dem der Leser gut folgen kann?

 

Wie läuft ein Lektorat nun ab?

Ihr Manuskript durchläuft bei mir zwei Durchgänge. Im ersten Durchgang werde ich das Gerüst Ihrer Geschichte durchleuchten.

Dabei betrachte ich erst einmal das große Ganze:

  • Sind Spannungsbögen vorhanden oder gibt es Teststellen, die der Geschichte den Drive, die Spannung nehmen?
  • Sind Ihre Dialoge lebensecht und überzeugend?
  • Ist der Grundton und die Handlung Ihrer Geschichte durchweg logisch oder sind logische Fehler bzw. Unklarheiten vorhanden?
  • Ist Ihr Timing korrekt und nachvollziehbar oder gibt es unlogische Stellen, die den Leser irritieren könnten (z. B. sie beschreiben den Weg zur Arbeit des Protagonisten und dieser dauert immer unterschiedlich lang oder wir sind gerade in einer Szene, in der in einem Restaurant gegessen wird und im nächsten Satz befindet sich der Hauptdarsteller im Theater, ohne Flügel zu haben oder wie in Harry Potter disapparieren zu können … oder in einer Szene trägt Ihr Protagonist einen blauen Anzug und gleich danach einen braunen Anzug, ohne sich umgezogen zu haben … Oft kommt es auch vor, dass man die Namen der Charaktere verwechselt im Eifer des Schreib-Gefechts 😉 …
  • Handeln Ihre Figuren logisch und der jeweiligen Textstelle gemäß authentisch oder benehmen sie sich auf einmal ganz anders? Haben sie genug Tiefe, sind sie zu gut oder zu böse? Passen Ihre Hauptfiguren zur Geschichte und entwickeln sie sich im Laufe der Story? Sind die Beziehungen zwischen Ihren Figuren nachvollziehbar und klar? Kann sich der Leser mit Ihren Figuren identifizieren? Kann der Leser sich Ihre Figuren bildlich und lebendig vorstellen?
  • Erzählen Sie alle Geschichten und Teil-Geschichten zu Ende oder bleibt etwas offen und ungesagt (ich meine damit nicht diese Sache mit “Show, don´t tell” ;-))?
  • Halten Sie strikt die Erzählperspektive ein oder schwimmen Sie mal so oder so durch die Geschichte? Haben Sie das richtige Erzähltempo gefunden?
  • Erzeugen Sie mit Ihrer Geschichte Atmosphäre?
  • Ist die Reihenfolge Ihrer Szenen gelungen?
  • Funktionieren die Kapitelübergänge?

Nach diesem ersten Durchgang kann es geschehen, dass Sie als Autor bestimmte Textstellen komplett aus der Geschichte herausnehmen (gerade die unlogischen Stellen, siehe oben) oder auch einiges textlich umbauen.

Nun folgt im zweiten Durchgang das Lektorat der Sprache und des Stils:
  • Ist Ihr Satzbau abwechslungsreich und fehlerfrei?
  • Benutzen Sie unnötige Füllwörter?
  • Wiederholen Sie oft bestimmte Wörter (Ihre Lieblingswörter)?
  • Nutzen Sie oft Füllwörter oder sonstige holprige Begriffe?
  • Verwenden Sie abgenutzte Ausdrücke?
  • Schreiben Sie aktiv?
  • Verwenden Sie umständliche oder steife Formulierungen?
  • Sind Ihre Sätze angemessen kurz oder lang?
  • Oder verwenden Sie Klischees und Schubladen, die der Text nicht braucht?
  • Nutzen Sie Behördendeutsch oder umständliches Bürokratendeutsch, dass dem Text seine Lebendigkeit nimmt?
  • Setzen Sie Adjektive und Adverbien wohl dosiert ein, ohne den Leser damit unnötig zu strapazieren?
  • Wenden Sie Zeitformen korrekt an?

Natürlich bearbeite ich Ihren Text und er wird sich auch definitiv verändern (doch nur so weit, wie Sie es zulassen und auch möchten, ich gebe Ihnen sehr gerne Tipps, denn sonst wäre ein Lektorat ja unnötig – ich möchte Ihren Text stärken), aber im Laufe des Lektorates entwickele ich aufgrund meiner empathischen Arbeitsweise ein gutes Gespür für Sie als Autor, inwieweit ich in Ihren Text eingreifen darf. Und meistens halte ich mich dabei eher zurück oder spreche mich mit Ihnen ab, was geht und was nicht. Ich werde jedoch auf jeden Fall viele Kommentare an den Rand Ihres Manuskriptes schreiben. Sie werden Ihren Text danach noch als Ihren eigenen erkennen, ich werde Ihren einzigartigen Text nicht verfremden durch meine Bearbeitung, sondern die Stärken stärken und die Schwächen minimieren und soweit Sie das zulassen, eliminieren ;-). Ihr Text klingt nach dem Lektorat runder, besser, stärker und lebendiger ;-). Nach dem Lektorat empfehle ich Ihnen noch ein Korrektorat. Aber nicht bei mir, denn ich bin nach dem Lektorat sozusagen “textblind”.

 

Welche Software verwenden Sie, sprich, wie können Sie meine Korrekturen in Ihrem Manuskript nachvollziehen?

Sie können mir Ihr Manuskript im Word- oder PDF-Format senden. Beide Programme bieten die Möglichkeit, Ihre Texte zu überarbeiten. Bei Word in der Funktion “Überprüfen” und im PDF-Format mit der Funktion “Kommentieren und markieren”.

Nachdem ich mir Ihr Manuskript angeschaut und damit gearbeitet habe, sende ich Ihnen meine Kommentare und Überarbeitungen sowohl im Word- als auch im PDF-Format. Gerne können wir diesbezüglich – insbesondere bei auftretenden Fragen oder Unklarheiten – gerne telefonieren. Dabei ist im Preis des Lektorates bereits eine Stunde Telefonberatung inklusive. Für jede weitere Stunde berechne ich Ihnen 36 Euro (15 Minuten: 9 Euro, 30 Minuten: 18 Euro, 45 Minuten: 27 Euro)*.

 

Preise

Meine Preise berechnen sich nach der Anzahl der Normseiten. Eine Normseite umfasst 1.650 Zeichen. Besteht Ihr Text aus insgesamt 45.982 Zeichen (diese finden Sie in Ihrem Word-Dokument im Register-Reiter “Überprüfen oder Extras” und einem Klick auf “Wörter zählen” und dort “Zeichen mit Leerzeichen”, dann ermitteln Sie die Normseiten, indem Sie diesen Wert durch 1.800 Zeichen (inklusive Leerzeichen) teilen. Das Ergebnis sind die Normseiten. Gerne übernehme ich das auch für Sie.

45.982 Zeichen: 1.800 Zeichen = 25,54555 = 25 Normseiten

Hier können Sie Ihre Normseiten auch berechnen: http://charcount.com/de.

  • Pro Normseite berechne ich 4 Euro*
  • Wochenendzuschläge berechne ich mit 50 Prozent Aufschlag auf den jeweiligen Preis*!
  • Achtung: Im Preis sind bereits 30 Minuten Telefonberatung bzw. telefonische Fragerunde inklusive. Für jede weitere Stunde berechne ich Ihnen 36 Euro (15 Minuten: 9 Euro, 30 Minuten: 18 Euro, 45 Minuten: 27 Euro)*.

Als Selfpublisher erhalten Sie 10 Prozent Rabatt!

 

*alle genannten Preise sind Endpreise. Aufgrund der Kleinunternehmerregelung gem. § 19 UStG erhebe ich keine Umsatzsteuer und weise diese daher auch nicht gesondert aus!

 

Und nun?

Falls Sie noch Fragen hierzu haben, melden Sie sich bitte bei mir. Und wenn Sie mit mir zusammenarbeiten möchte, wunderbar! Gerne erstelle ich Ihnen ein individuelles Angebot! Ich freue mich sehr, von Ihnen zu hören und Ihren unvergleichlichen Text, Ihre wunderbare Geschichte zu lesen!

 

Anfrage Lektorat

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