Über mich

Foto @Sarah Schäfer von mehrgutezeit

Ich heiße Tina Müller, bin glücklich verheiratet und habe einen Sohn. In der Rhön aufgewachsen lebe ich heute im wunderschönen Spessart – einer Region, deren Wälder und Natur auch meine Kinderbuchreihe „Aus dem Garten der Familie Wunderbaum“ inspiriert haben. Die Ideen dazu entstanden, als ich mit meiner Familie in ein Haus am Rand eines magischen Waldes zog. In unserem Garten tauchten viele lustige Tiere auf – das erste war eine besonders witzige Eichhörnchendame. So wurde Frieda Eichhorn geboren, die Hauptfigur des ersten Buches, in dem sie ein magisches Lied im Garten der Familie Wunderbaum sucht.

Nach meinem BWL- und Medien-Studium habe ich unter anderem acht Jahre als Lektorin, Produktmanagerin und Online-Redakteurin in einem Verlag gearbeitet. Seit einigen Jahren bin ich als freiberufliche Lektorin tätig. Die bibliophile Betriebswirtin in mir begann 2007 mit einem liebevoll und wertschätzend geführten Blog über Bücher, Buchtrends und sonstige Bücherthemen. Inzwischen blogge ich aus Zeitgründen nur noch sporadisch, da ich meine Leidenschaft für Literatur vor allem in mein Magazin für Buchliebhaber „Leseliebe“ einfließen lasse, das ich mit ebenso viel Herzblut herausgebe.

Neben meiner Kinderbuchreihe widme ich mich mit großer Begeisterung der Welt von Jane Austen. Ich schreibe nicht nur fiktionale Geschichten, die von Austens Werk und Epoche inspiriert sind, sondern auch Schreibratgeber und Essays über das Schreiben im Stil Jane Austens.

Als große Jane Austen Fangirl habe ich mittlerweile auch eine Papeterie-Kollektion kreiert (zu bestellen in meinem Etsyshop „Miss Austen’s Booketerie”): 

Ich gebe stets 1.000 Prozent, bin sehr wertschätzend, liebe- und respektvoll. Dabei ist es mir sehr wichtig, dass Sie sich wohlfühlen und sich mir auch kommunikativ öffnen. Denn wenn wir uns beide verstanden und angenommen fühlen, können wir unglaublich voneinander lernen und uns auch aufeinander ein- und verlassen. Vertrauen und Wertschätzung in einer Zusammenarbeit ist mir sehr wichtig. Nichts ist unangenehmer, als wenn ich im Nachhinein über tausend Ecken erfahre, dass meine Kunden nicht zufrieden mit meiner Arbeit waren, weil sie es mir gegenüber nicht kommuniziert haben.

Gemeinsam an einem Buch zu arbeiten ist sehr intensiv und zeitaufwendig. Ich arbeite sehr gründlich und fühle mich erst einmal in die jeweilige Geschichte Ihres Buches ein. Dazu ist es notwendig, diese mehrmals zu lesen. Ein gutes Lektorat braucht seine Zeit, sprechen Sie mich also rechtzeitig einige Monate vor Ihrer geplanten Veröffentlichung an und nicht erst zwei Wochen vor Ihrem geplanten Erscheinungstermin.

Mein roter Faden im Leben – Bücher!

Wussten Sie, dass ich mein erstes Buch bereits im Alter von 5 Jahren geschrieben habe (ja, ich konnte schon lesen und schreiben, als ich in die Schule kam)? Der Titel: »Fred, die Libelle«. Darin ging es um das Anderssein und Ausgrenzung. Diese Geschichte wird es etwas umgewandelt in Kürze unter dem Titel „Lisa Libelle – Flügel, Krabbelbein und Gartenzauber” (Eine Geschichte aus dem Garten der Familie Wunderbaum, Band 3) erscheinen. Weitere Titel werden in diesem Jahr erscheinen.

Als Kind war ich mindestens zweimal die Woche in unserer Stadtbücherei. Ich habe zwar auch Bücher geschenkt bekommen – besonders von unserer wunderbaren Nachbarin Frau R., die Bibliothekarin war und vier Töchter hatte. Von ihr bekam ich ausgemusterte Kinderbücher geschenkt – ich habe sie geliebt!

Später habe ich ein Praktikum in einer Buchhandlung absolviert. Die damaligen Bestseller waren das Buch »Ein ganz besonderer Saft – Urin« von Carmen Thomas sowie das Buch »Die Nebel von Avalon« von Marion Zimmer-Bradley. Dieses wurde von den Schulen vor Ort auch als Lektüre geordert. Leider hat es dort mit meiner Ausbildung zur Buchhändlerin nicht geklappt, da sich der Buchladen aus finanziellen Gründen verkleinern musste und es Bücher dann nur noch auf Bestellung gab.

Und so ging ich erst nach München, um eine Beamtenlaufbahn im gehobenen Dienst einzuschlagen (habe ich erfolgreich abgebrochen) und danach nach Würzburg, um BWL zu studieren (erfolgreich abgeschlossen).

1999 erfüllte ich mir dann meinen Traum, einmal in New York zu arbeiten. Ich pickte mir eine bekannte Internet-Unternehmerin namens Aliza Sherman heraus, deren Buch “Cybergrrl” mich sehr inspiriert hat und schaffte es, einen Praktikumsplatz bei ihr zu ergattern.

Ich habe Aliza bei den beiden Büchern unten unterstützt (ich habe recherchiert und teilweise auch lektoriert ;-)) und das hat mir sehr viel Freude gemacht. Eine sehr spannende und aufregende und mir unvergessliche Zeit!

Zurück in Deutschland war ich gerade in den Endzügen des Studiums, als ich einen Bandscheibenvorfall bekam. Nach vielen Monaten wurde ich endlich operiert und danach ging es langsam wieder bergauf und ich konnte meine Diplomarbeit zu Ende schreiben und mein Studium beenden.

Danach habe ich ein PR-Volontariat absolviert, in der Unternehmenskommunikation und in einer internationalen PR-Agentur gearbeitet, bis ich für einige Jahre in einem Verlag als Lektorin, Online-Redakteurin und Produktmanagerin tätig war.

Aus privaten Gründen musste ich dann umziehen und begann, mich auf den kleinen Heilpraktiker vorzubereiten. Mit der Zeit merkte ich jedoch, dass ich beim Pauken des Lernstoffes durch das Schubladendenken und dem Einsortieren verschiedener Symptome in ein Krankheitsbild (ICD-10) meine Kreativität und mein freiheitliches Denken arg in Mitleidenschaft gezogen wurden. Der Mensch ist doch so viel mehr als seine Symptome und seine Schwächen … Ich ging mutig zur Prüfung, weil ich meinte, dass dies mein Weg sei. Und da ich Begonnenes auch durchziehen wollte, fiel ich natürlich mit einem totalen Blackout durch. Vermutlich haben die Prüfer meine Zweifel gespürt … Nach dieser seltsamen Erfahrung musste ich mich erst einmal neu sortieren und wusste nicht so recht, wie es mit mir nun weitergehen sollte. Und wie so oft in Krisen griff ich nach einem Notizbuch und schrieb mir alles von der Seele – schrieb mich frei! Wie gut das tat!

So langsam wurde auch alles wieder klarer und 2017 war mein »Year of Yes«: Ich folgte jedem Angebot, das ich bekam und arbeitete mich Schritt für Schritt aus meinem selbst um mich errichteten Schneckenhaus heraus. Und immer mehr kristallisierte sich heraus, dass es was mit Büchern sein muss … 😉 Klar, bei der Biografie!

Und so begann ich langsam meinen arg vernachlässigten Bücherblog wieder regelmäßig zu füllen und lernte viele neue, ganz wunderbare Menschen kennen. Ich schrieb ein Buch, das im August 2017 bei BOD erschien und ich bekam auch wieder Lektoratsanfragen und beschloss im Herbst 2017 meine Lektoren-Tätigkeit zu reaktivieren. Voilà! Hier bin ich also!

Sie haben immer noch nicht genug von mir 😉 oder noch Fragen? Dann schreiben Sie mich gerne an und/oder hören Sie sich mein Interview mit den fabelhaften Eigenstimmig-Podcast-Damen Julia Meder und Sarah Schäfer an: http://eigenstimmig.de/folge-4-1-tina-mueller/, die mich im April 2017 interviewt haben.